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© 2012 Buck Elektromedizin GmbH

Abdomenübersicht Röntgenaufnahme des Bauches
Abusus Missbrauch
Adenom gutartige Geschwulst
Agranulozytose Fehlen einer bestimmten Sorte von weißen Blutkörperchen
AIDS eine schwere, durch den HIV-Virus verursachte Schwächung des körpereigenen Abwehrsystems
Akkomodation funktionelle Anpassung, Einstellung eines Organs auf die zu erfüllende Aufgabe
Allodynie Überempfindlichkeit eines Hautareals (z.B. wird eine Berührung als Schmerz wahrgenommen)
Amaurose Blindheit
anal den After (verschließbare Mündung des Enddarmes) betreffend
Analgesie Schmerzunempfindlichkeit
Analgetika Schmerzmittel
Anamnese Erhebung der Krankheitsgeschichte
Androgene männliche Geschlechtshormone (z.B. Testosteron)
Antiandrogen Medikamente mit Wirkung gegen die männlichen Hormone
Antidepressivum Medikament zur Behandlung einer Depression (krankhafte Traurigkeit), das aber auch die Schmerzwahrnehmung reduziert
Antigen Substanz, die im Körper als fremd erkannt wird
Antikörper im Körper gebildete Substanzen, als Reaktion auf Antigene
Antiphlogistika Entzündungen hemmende Arzneimittel
Arterien vom Herzen wegführende Blutgefäße
Arthropathie Gelenkerkrankung
Atrophie Schwund
Beckenbodentraining Gymnastik zur Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur; wird prophylaktisch und therapeutisch bei Stress- und Dranginkontinenz angewendet
Benigne Prostatahypertrophie (BPH) gutartige Vergrößerung der Prostata
Biofeedback Rückkopplung, bei der die Funktion des Körpers aufgezeichnet, wahrnehmbar und dadurch beeinflussbar gemacht wird
Biopsie Gewebeentnahme
Blasenmanometrie Messung des Blaseninnendrucks durch die Einführung eines Zeikanalkatheters durch die Urethra während der Füllungsphase und während der Miktion
Bypass künstliche Arterie
Candidosen Pilserkrankung (Candida-Pize; Teil unserer normalen Körperflora)
Carcinom Krebs
Cave Vorsicht!
Chemotherapie Behandlung mit einem (oder einer Kombination von mehreren) Chemotherapeutikum zur Hemmung bzw. Verminderung des Wachstums von Krebszellen
Chlamydieninfektion Geschlechtskrankheit
Chronifizierung ein (krankhafter) Zustand wird dauerhaft
Computertomographie (CT) Querschnittbilder des Körpers
cumutativ je häufiger die Anwendung, desto länger die Wirkung
Cystitis, interstitielle (IC) chronische Endzündung der Blasenwand
Cystoskopie Blasenspiegelung
Destruktion Zerstörung
Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie gestörtes Zusammenwirken der beim Wasserlassen beteiligten anatomischen Strukturen
Diabetes mellitus Zuckerkrankheit
Diagnose Erkennung und Benennung einer Krankheit
digital-rektale Untersuchung (DRU) Abtastung der Prostata und des Enddarms
Dranginkontinenz unwillkürlicher Urinverlust, verbunden mit starkem, teilweise zwanghaftem Harndrang
Dysurie schmerzhafter Harndrang mit Erschwernis des Wasserlassens
Effloresenz Hautausschlag
Ejaculatio Praecox vorzeitiger Samenerguss
EMG Elektromyographie, -gramm; Registrierung der bioelektrischen Aktivität der Muskulatur
endogen durch innere Ursachen entstehend, von innen her, Gegesatz: exogen
endokrin zur inneren Selektion gehörend (Hormondrüsen)
Endorphine körpereigene Wirkstoffe, wirken schmerzlindernd, temperatursenkend und stimmungshebend
Endoskop Instrument zur Endoskopie: mit Hilfe eines Spiegels und einer elektrischen Lichtquelle werden Hohlräume im Körper betrachtet
enteral über den Verdauungstrakt
Enuresis unwillkürliches Harnlassen, Einnässen
- diurna: Einnässen bei Tag
- nocturna: Einnässen nachts
Fertilität Fruchtbarkeit
Filialisierung Bildung von Tochtergeschwülsten
Fraktur Knochenbruch
gastrointestinal auf den Verdauungstrakt bezogen
Gate-Control Therapie Nach dieser Theorie existieren im ZNS mehrere "Tore", die (Schmerz-)Empfindungen durchlassen oder blockieren können.
Gonorrhöe (Tripper) Geschlechtskrankheit
Hämospermie Blutbeimengung in der Samenflüssigkeit
Harninkontinenz Unfähigkeit, den Urin in der Blase zu halten
Harnröhrenephitel mehrreihiger Zellverband zum Schutz der Harnröhre
Harnwegsinfekt meist durch Bakterien hervorgerufene Entzündung der Harnwege
Hepatitis Leberentzündung
Hernie Bruch, Austreten von Baucheingeweiden durch eine Bauchwandlücke (z.B. Leistenbruch, Nabelbruch, Narbenbruch)
Histologie Lehre von den Zellen und Geweben des Körpers
Histopathologie krankhafte Veränderungen des Gewebes
Hormone von endokrinen Drüsen gebildete Substanzen, die verschiedenste Körperfunktionen steuern
Hormontherapie Anwendung von Hormonen als Heilmittel
Hypästhesie verminderte Wahrnehmung einer Berührung
Hypophyse Hirnanhangdrüse, produziert Hormone
idiopathisch es ist zunächst keine Ursache für die Erkrankung erkennbar, Gegenteil: symptomatisch
Immunsystem System der körpereigenen Abwehr
Impotenz Unvermögen des Mannes den Geschlechtsverkehr regelgerecht (und befriedigend) zu vollziehen
Indikation der Grund, ein bestimmtes diagnostisches oder therapeutisches Verfahren anzuwenden
Inkontinenz unwillkürlicher Harnverlust; unwillkürlicher Stuhlverlust
invasiv eindringend
Ischämie Sauerstoffmangel
isotonisches Muskeltraining Training durch Kontraktion, Anspannen und Entspannen betroffener Muskelgruppen
Kandidosen siehe Candidosen
kardial auf das Herz bezogen
Karzinom bösartiger Tumor
Kastration operative oder medikamentöse Ausschaltung der Geschlechtshormone
Katheterismus Einführung eines Katheters in ein Hohlorgan (z.B. Harnröhre)
kausal ursächlich
Kernspintomographie strahlenlose Querschnitt- und Längsschnittbilder des Körpers
Komponente Anteil
Kondylome Feigwarzen
kurativ heillend, Gegenteil: palliativ
Leukopenie Mangel an weißen Blutkörperchen
Libido Drang zur Befriedigung sexueller Bedürfnisse
Limbisches System funktioneller Teil des Gehirns, der für die Gefühle zuständig ist und auch Einfluß auf das Gedächtnis nimmt
Lokalanästhetikum örtliches Betäubungsmittel
Lymphadenektomie operative Entfernung von Lymphknoten
Lymphom Lymphknotenschwellung
Malignom bösartige Geschwulst, Krebs
Manometrie Druckmessung
Metastasen Tochtergeschwülste
Miktion Wasserlassen
Miktionszystourethrographie (röntg.) Kontrastdarstellung der Harnröhre und Blase während des Wasserlassen
Morbus Krankheit, meist mit Eigennamen verbunden wie z.B. Morbus Becheterew = Becheterew Krankheit
Nephropathie Oberbegriff für die Erkrankung der Niere
Neuralgie Nervenschmerz, ausgelöst durch Schädigung eines Nerven
Nozizeption Schmerzwahrnehmung
NSAR Nicht-steroidale Antirheumatika Medikamente, die entzündungshemmend wirken, aber keine hormonelle Wirkung wie z.B. Cortison haben
Nykturie vermehrtes nächtliches Wasserlassen
Obstruktion Verstopfung, Verlegung, Verbauung von Hohlorganen des Körpers
Ödem Schwellung
Onkologie Lehre von den Geschwulstkrankheiten
ophthalmoplegisch Lähmung der Augenmuskeln
Opioide Morphin und morphinartige Substanzen sowie körpereigene Stoffe, die sich an bestimmten Stellen im Nervensystem binden (Opioid-Rezeptoren) und so im Körper die typischen Wirkungen des Morphins entfalten.
oral durch den Mund
Orbita Augenhöhle
Orchiektomie operative Entfernung des hormonproduzierenden Hodengewebes, Kastration
ossär vom Knochen kommend
Östrogene weibliche Geschlechtshormone
palliativ zurückdrängend, das Gegenteil von kurativ
Palpation Tastuntersuchung
Papillomavirus Virus, der Feigwarzen verursacht
Parästesien kribbelnde Missempfindung, "Ameisenlaufen"
Parese Lähmung
pathologisch krankhaft
peripher am äußeren Ende gelegen
Peripheres Nervensystem Teil des Nervensystems, der außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegt.
Phonophobie Lärmempfindlichkeit
Photophobie Lichtempfindlichkeit
Physiologie Lehre der normalen Lebensvorgänge im Körper
Plexus Nervengeflecht
Pollakisurie Drang zum häufig Wasserlassen ohne vermehrte Ausscheidung
Polyneuropathie Erkrankung peripherer Nerven aus nichttraumatischer Ursache, z.B. Hautveränderungen, offene Stellen bei Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus)
Polyurie krankhaft übermäßige Harnausscheidung
Prävention Vorbeugung und Verhütung von Krankheiten
Proliferation Vermehrung von Gewebe durch Wucherung
Prophylaxe Vorbeugung
Prostata Vorsteherdrüse, Geschlechtsorgan des Mannes
Prostatastanzbiopsien Probenentnahmen aus der Prostata, meistens 8, unter sonografischer Kontrolle
PSA prostataspezifisches Antigen, der Tumormarker für die Früherkennung des Prostatakarzinoms
Psychoonkologie Lehre von den psychischen Begleitumständen einer Krebserkrankung
Radiatio Bestrahlung
radikulär Areal, dass von einer Rückenmarkswurzel versorgt wird
Radiozystitis Strahlenschäden der Harnblase
Reflux Rückfluss
- vesikorenal: von Harnblase in Niere
Rehabilitätion zweckgerichtete Tätigkeit zur Entwicklung, Erhaltung, Wiederherstellung und Pflege der Fähigkeiten des geschädigten Menschen, aktiv am gesellschaftl. Leben teilzunehmen
rektal durch (über) den Enddarm
Rektum Enddarm
Resektion chirurgische Entfernung
retrobulbär hinter dem Augapfel gelegen
Retrograde Ejakulation Samenerguss, der sich nicht durch die Harnröhre entleert, sondern in die Blase
Rezeptoren Empfänger an den Nervenenden; speziell für eine Empfindungsqualität ausgerichtete Fühler
Segment Gebiet, das von einem Rückenmarksnerven versorgt wird
Sensibilität Gefühl, Fähigkeit zur Wahrnehmung von Berührung
Serotonin Neurotransmitter, Botenstoff zwischen Nervenzellen
Sonographie Ultraschalluntersuchung
Spasmolytiker Arzneimittel, die die Verkrampfung glatter Muskulatur lösen
Sphinkter Schließmuskel
Stressinkontinenz unwillkürlicher Urinabgang während körperlicher Anstrengung, wie z.B. Sport, aber auch Husten und Lachen
Stuhlinkontinenz Störung der Funktion des Enddarm-Verschlusssystems, so dass eine kontrollierte Freigabe des Darminhaltes nicht mehr möglich ist
subcutan (s.c.) unter die Haut (gespritzt)
Sucht Abhängigkeit, Gewöhnung; Zustand des hemmungslosen, unkontrollierten, zwanghaften Verlangens nach bestimmten materiellen oder ideelen Werten oder Lebenssituationen
Suggestion Eingebung, Einflüsterung; d.h. Beeinflussung einer Person durch eine andere, v.a. Übertragung eines Bewusstseinsinhaltes, unabhängig von der individuellen Kontrolle des Empfängers
Sympathicus Teil des vegetativen Nervensystems, beschleunigt u.A. den Herzschlag, hat aber auch Bedeutung für die Entstehung und Wahrnehmung von chronischen Schmerzen
Symptomen-Score Fragenkatalog, anhand dessen ein Patient selbst seine Beschwerden nach verschiedenen Graden beurteilt
Synapsen Schaltstelle zwischen zwei Nervenzellen
Syphilis (Lues) ernste, hoch ansteckende Geschlechtskrankheit
Szintigraphie Diagnosemethode mittels Einsatz radioaktiver Substanzen
temporal im Schläfenbereich
TEMS transkutane (durch die Haut) elektrische Muskelstimulation; Stimulation von Muskeln, die sowohl beim gesunden Menschen zum Muskeltraining als auch bei Patienten mit neuromuskulären Schädigungen eingesetzt werden
TENS transkutane elektrische Nervenstimulation, steht für die Anwendung elektrischer Impulse, die durch die Haut (transkutan) auf die Nerven einwirken, um Schmerzen zu vermeiden oder zu lindern
Testosteron männliches Geschlechtshormon
Therapie Behandlung einer Krankheit
thoraktal (Thorax) im Bereich des Brustkorbes gelegen
Thrombozyten Blutplättchen, besitzen eine wichtige Aufgabe bei der Blutgerinnung
TNM-System Einteilen von Krebsen nach Stadien und Schweregraden
Tonus Spannungszustand in menschl. oder tier. Geweben, bes. des Muskels
transdermal durch die Haut
transurethral durch die Harnröhre
Trauma Verletzung
Tremor Zittern
Triggerung Auslösung einer Schmerzattacke durch bestimmte Reize (z.B. Kälte, Berührung)
Tripper siehe Gonorrhöe
TRUS tranrektale Unterschalluntersuchung, Ultraschalluntersuchung durch den Enddarm
Tumor Geschwulst (gut- oder bösartig)
TUR-Prostata transurethrale Resektion der Prostata, Entfernung durch die Harnröhre
Überlaufblase/-inkontinenz wenn der Urin durch ein Hindernis hinter der Blase nicht richtig abfließen kann und die Blase schließlich "überläuft".
Ulcus molle (Weicher Schanker) Geschlechtskrankheit
Ultraschall bildgebendes Verfahren, das ganz ohne Strahlen auskommt. Ein kleiner Tonerzeuger (Schallkopf), den man auf die Körperoberfläche aufsetzt, ruft sozusagen in den Körper hinein. Das Echo der zurückgeworfenen Schallwellen misst das Gerät und kann so aus der Menge und der zeitlichen Abfolge der Schallechos Bilder erzeugen
Urämie Harnvergiftung
Urethra Harnröhre
Urethritis Harnröhrenentzündung
Urge-Inkontinenz Dranginkontinenz
Urodynamik Lehre von Harntransport und Harnentleerung, computergestützte Blasendruckmessung
Uroflowmetrie Harnstrahlmessung
Urologie medizinisches Fachgebiet, das sich mit Erkrankungen und Behandlung der Niere, der harnableitenden Wege und der männlichen Geschlechtsorgane befasst
Urosepsis lebensbedrohliche Komplikation einer Infektion der harnableitenden Wege
vaginal die Scheide betreffend
Varicocele Hodenkrampfader (Varikozele), eine Erweiterung der Venen des Hodens, die sichtbar und tastbar ist
Vasektomie Methode zur Fertilitätskontrolle beim Mann
Venen zum Herzen hinführende Blutgefäße
visuell auf das Gesichtsfeld bezogen
Zentrales Nervensystem Gehirn und Rückenmark (ZNS)
Zoster Gürtelrose
Zystometrie Messen der Harnblasenkapazität bzw. des Blaseninnendrucks
Zytostatika Medikamente zur Krebszellbekämpfung