AntiandrogenMedikamente mit Wirkung gegen die männlichen Hormone
AntidepressivumMedikament zur Behandlung einer Depression (krankhafte Traurigkeit), das aber auch die Schmerzwahrnehmung reduziert
AntigenSubstanz, die im Körper als fremd erkannt wird
Antikörperim Körper gebildete Substanzen, als Reaktion auf Antigene
AntiphlogistikaEntzündungen hemmende Arzneimittel
Arterienvom Herzen wegführende Blutgefäße
ArthropathieGelenkerkrankung
AtrophieSchwund
BeckenbodentrainingGymnastik zur Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur; wird prophylaktisch und therapeutisch bei Stress- und Dranginkontinenz angewendet
Benigne Prostatahypertrophie (BPH)gutartige Vergrößerung der Prostata
BiofeedbackRückkopplung, bei der die Funktion des Körpers aufgezeichnet, wahrnehmbar und dadurch beeinflussbar gemacht wird
BiopsieGewebeentnahme
BlasenmanometrieMessung des Blaseninnendrucks durch die Einführung eines Zeikanalkatheters durch die Urethra während der Füllungsphase und während der Miktion
Bypasskünstliche Arterie
CandidosenPilserkrankung (Candida-Pize; Teil unserer normalen Körperflora)
CarcinomKrebs
CaveVorsicht!
ChemotherapieBehandlung mit einem (oder einer Kombination von mehreren) Chemotherapeutikum zur Hemmung bzw. Verminderung des Wachstums von Krebszellen
ChlamydieninfektionGeschlechtskrankheit
Chronifizierungein (krankhafter) Zustand wird dauerhaft
Computertomographie (CT)Querschnittbilder des Körpers
cumutativje häufiger die Anwendung, desto länger die Wirkung
Cystitis, interstitielle (IC)chronische Endzündung der Blasenwand
CystoskopieBlasenspiegelung
DestruktionZerstörung
Detrusor-Sphinkter-Dyssynergiegestörtes Zusammenwirken der beim Wasserlassen beteiligten anatomischen Strukturen
Diabetes mellitusZuckerkrankheit
DiagnoseErkennung und Benennung einer Krankheit
digital-rektale Untersuchung (DRU)Abtastung der Prostata und des Enddarms
Dranginkontinenzunwillkürlicher Urinverlust, verbunden mit starkem, teilweise zwanghaftem Harndrang
Dysurieschmerzhafter Harndrang mit Erschwernis des Wasserlassens
EffloresenzHautausschlag
Ejaculatio Praecoxvorzeitiger Samenerguss
EMGElektromyographie, -gramm; Registrierung der bioelektrischen Aktivität der Muskulatur
endogendurch innere Ursachen entstehend, von innen her, Gegesatz: exogen
isotonisches MuskeltrainingTraining durch Kontraktion, Anspannen und Entspannen betroffener Muskelgruppen
Kandidosensiehe Candidosen
kardialauf das Herz bezogen
Karzinombösartiger Tumor
Kastrationoperative oder medikamentöse Ausschaltung der Geschlechtshormone
KatheterismusEinführung eines Katheters in ein Hohlorgan (z.B. Harnröhre)
kausalursächlich
Kernspintomographiestrahlenlose Querschnitt- und Längsschnittbilder des Körpers
KomponenteAnteil
KondylomeFeigwarzen
kurativheillend, Gegenteil: palliativ
LeukopenieMangel an weißen Blutkörperchen
LibidoDrang zur Befriedigung sexueller Bedürfnisse
Limbisches Systemfunktioneller Teil des Gehirns, der für die Gefühle zuständig ist und auch Einfluß auf das Gedächtnis nimmt
Lokalanästhetikumörtliches Betäubungsmittel
Lymphadenektomieoperative Entfernung von Lymphknoten
LymphomLymphknotenschwellung
Malignombösartige Geschwulst, Krebs
ManometrieDruckmessung
MetastasenTochtergeschwülste
MiktionWasserlassen
Miktionszystourethrographie(röntg.) Kontrastdarstellung der Harnröhre und Blase während des Wasserlassen
MorbusKrankheit, meist mit Eigennamen verbunden wie z.B. Morbus Becheterew = Becheterew Krankheit
NephropathieOberbegriff für die Erkrankung der Niere
NeuralgieNervenschmerz, ausgelöst durch Schädigung eines Nerven
NozizeptionSchmerzwahrnehmung
NSAR Nicht-steroidale AntirheumatikaMedikamente, die entzündungshemmend wirken, aber keine hormonelle Wirkung wie z.B. Cortison haben
Nykturievermehrtes nächtliches Wasserlassen
ObstruktionVerstopfung, Verlegung, Verbauung von Hohlorganen des Körpers
ÖdemSchwellung
OnkologieLehre von den Geschwulstkrankheiten
ophthalmoplegischLähmung der Augenmuskeln
OpioideMorphin und morphinartige Substanzen sowie körpereigene Stoffe, die sich an bestimmten Stellen im Nervensystem binden (Opioid-Rezeptoren) und so im Körper die typischen Wirkungen des Morphins entfalten.
oraldurch den Mund
OrbitaAugenhöhle
Orchiektomieoperative Entfernung des hormonproduzierenden Hodengewebes, Kastration
ossärvom Knochen kommend
Östrogeneweibliche Geschlechtshormone
palliativzurückdrängend, das Gegenteil von kurativ
Peripheres NervensystemTeil des Nervensystems, der außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegt.
PhonophobieLärmempfindlichkeit
PhotophobieLichtempfindlichkeit
PhysiologieLehre der normalen Lebensvorgänge im Körper
PlexusNervengeflecht
PollakisurieDrang zum häufig Wasserlassen ohne vermehrte Ausscheidung
PolyneuropathieErkrankung peripherer Nerven aus nichttraumatischer Ursache, z.B. Hautveränderungen, offene Stellen bei Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus)
Polyuriekrankhaft übermäßige Harnausscheidung
PräventionVorbeugung und Verhütung von Krankheiten
ProliferationVermehrung von Gewebe durch Wucherung
ProphylaxeVorbeugung
ProstataVorsteherdrüse, Geschlechtsorgan des Mannes
ProstatastanzbiopsienProbenentnahmen aus der Prostata, meistens 8, unter sonografischer Kontrolle
PSAprostataspezifisches Antigen, der Tumormarker für die Früherkennung des Prostatakarzinoms
PsychoonkologieLehre von den psychischen Begleitumständen einer Krebserkrankung
RadiatioBestrahlung
radikulärAreal, dass von einer Rückenmarkswurzel versorgt wird
RadiozystitisStrahlenschäden der Harnblase
RefluxRückfluss - vesikorenal: von Harnblase in Niere
Rehabilitätionzweckgerichtete Tätigkeit zur Entwicklung, Erhaltung, Wiederherstellung und Pflege der Fähigkeiten des geschädigten Menschen, aktiv am gesellschaftl. Leben teilzunehmen
rektaldurch (über) den Enddarm
RektumEnddarm
Resektionchirurgische Entfernung
retrobulbärhinter dem Augapfel gelegen
Retrograde EjakulationSamenerguss, der sich nicht durch die Harnröhre entleert, sondern in die Blase
RezeptorenEmpfänger an den Nervenenden; speziell für eine Empfindungsqualität ausgerichtete Fühler
SegmentGebiet, das von einem Rückenmarksnerven versorgt wird
SensibilitätGefühl, Fähigkeit zur Wahrnehmung von Berührung
SerotoninNeurotransmitter, Botenstoff zwischen Nervenzellen
SonographieUltraschalluntersuchung
SpasmolytikerArzneimittel, die die Verkrampfung glatter Muskulatur lösen
SphinkterSchließmuskel
Stressinkontinenzunwillkürlicher Urinabgang während körperlicher Anstrengung, wie z.B. Sport, aber auch Husten und Lachen
StuhlinkontinenzStörung der Funktion des Enddarm-Verschlusssystems, so dass eine kontrollierte Freigabe des Darminhaltes nicht mehr möglich ist
subcutan (s.c.)unter die Haut (gespritzt)
SuchtAbhängigkeit, Gewöhnung; Zustand des hemmungslosen, unkontrollierten, zwanghaften Verlangens nach bestimmten materiellen oder ideelen Werten oder Lebenssituationen
SuggestionEingebung, Einflüsterung; d.h. Beeinflussung einer Person durch eine andere, v.a. Übertragung eines Bewusstseinsinhaltes, unabhängig von der individuellen Kontrolle des Empfängers
SympathicusTeil des vegetativen Nervensystems, beschleunigt u.A. den Herzschlag, hat aber auch Bedeutung für die Entstehung und Wahrnehmung von chronischen Schmerzen
Symptomen-ScoreFragenkatalog, anhand dessen ein Patient selbst seine Beschwerden nach verschiedenen Graden beurteilt
SzintigraphieDiagnosemethode mittels Einsatz radioaktiver Substanzen
temporalim Schläfenbereich
TEMStranskutane (durch die Haut) elektrische Muskelstimulation; Stimulation von Muskeln, die sowohl beim gesunden Menschen zum Muskeltraining als auch bei Patienten mit neuromuskulären Schädigungen eingesetzt werden
TENStranskutane elektrische Nervenstimulation, steht für die Anwendung elektrischer Impulse, die durch die Haut (transkutan) auf die Nerven einwirken, um Schmerzen zu vermeiden oder zu lindern
Testosteronmännliches Geschlechtshormon
TherapieBehandlung einer Krankheit
thoraktal (Thorax)im Bereich des Brustkorbes gelegen
ThrombozytenBlutplättchen, besitzen eine wichtige Aufgabe bei der Blutgerinnung
TNM-SystemEinteilen von Krebsen nach Stadien und Schweregraden
TonusSpannungszustand in menschl. oder tier. Geweben, bes. des Muskels
transdermaldurch die Haut
transurethraldurch die Harnröhre
TraumaVerletzung
TremorZittern
TriggerungAuslösung einer Schmerzattacke durch bestimmte Reize (z.B. Kälte, Berührung)
Trippersiehe Gonorrhöe
TRUStranrektale Unterschalluntersuchung, Ultraschalluntersuchung durch den Enddarm
TumorGeschwulst (gut- oder bösartig)
TUR-Prostatatransurethrale Resektion der Prostata, Entfernung durch die Harnröhre
Überlaufblase/-inkontinenzwenn der Urin durch ein Hindernis hinter der Blase nicht richtig abfließen kann und die Blase schließlich "überläuft".
Ultraschallbildgebendes Verfahren, das ganz ohne Strahlen auskommt. Ein kleiner Tonerzeuger (Schallkopf), den man auf die Körperoberfläche aufsetzt, ruft sozusagen in den Körper hinein. Das Echo der zurückgeworfenen Schallwellen misst das Gerät und kann so aus der Menge und der zeitlichen Abfolge der Schallechos Bilder erzeugen
UrämieHarnvergiftung
UrethraHarnröhre
UrethritisHarnröhrenentzündung
Urge-InkontinenzDranginkontinenz
UrodynamikLehre von Harntransport und Harnentleerung, computergestützte Blasendruckmessung
UroflowmetrieHarnstrahlmessung
Urologiemedizinisches Fachgebiet, das sich mit Erkrankungen und Behandlung der Niere, der harnableitenden Wege und der männlichen Geschlechtsorgane befasst
Urosepsislebensbedrohliche Komplikation einer Infektion der harnableitenden Wege
vaginaldie Scheide betreffend
VaricoceleHodenkrampfader (Varikozele), eine Erweiterung der Venen des Hodens, die sichtbar und tastbar ist
VasektomieMethode zur Fertilitätskontrolle beim Mann
Venenzum Herzen hinführende Blutgefäße
visuellauf das Gesichtsfeld bezogen
Zentrales NervensystemGehirn und Rückenmark (ZNS)
ZosterGürtelrose
ZystometrieMessen der Harnblasenkapazität bzw. des Blaseninnendrucks